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Pokerregeln, Pokertipps und Poker Texas Holdem Tips für das Pokerspiel erkärt:

In meinen Augen sind neben den Karten auch folgende Grundsätze für ein erfolgreiches Pokerspiel unabdingbar. Erfolg und Mißerfolg liegen sehr nahe beieinander und hängen von vielen Komponenten ab. Wie gesagt, dies sind meine eigenen Pokerregeln und gelten als reine Information. Ich versuche diese immer gewissenhaft zu befolgen:

1. Lernen, lernen, lernen

Ganz entscheidend für ein erfolgreiches Pokerspiel ist die Vorbereitung auf ein Turnier. Überlegen Sie sich im Vorfeld Ihre Strategie. Soll ich defensiv, passiv, aggressiv oder offensiv spielen. Halten Sie nach einem Turnier Ihre Spielweise schriftlich fest und vergleichen Sie nach einigen Turnieren, diese mit Ihren Erfolgen. Fehler können so vermieden werden. Dies gilt auch für Online-Turniere. Desweiteren kann ich jeden ans Herz legen, Pokerbücher zu lesen um weitere Erfahrungen und Eindrücke zu sammeln.

2. Nicht jede Pokerhand spielen!

Die erfahrenen Pokerprofis schauen sich nur in ca. 15% - 30% der Fälle den Flop an. Zur Erinnerung der Flop sind die ersten drei Gemeinschaftskarten. Leider schaue ich mir bei geringen Blinds zu oft, auch bei einer relativ schlechten Hand, den Flop an. Aus Erfahrung kann ich nur den Tipp geben, auf gute Starthände zu warten. Beim Online-Poker besteht die Gefahr, sich zu viele Karten anzuschauen.

3. Lernen Sie zu passen!

Wie bereits bei Punkt 2 angedeutet gilt hier folgende Regel: Sollten Sie sich den Flop anschauen, so überlegen Sie umso genauer sich die beiden restlichen Community Cards anzuschauen. Je mehr man gesetzt hat, desto schwieriger wird es zu folden! Man muß eben auch lernen mit guten Karten aussteigen zu können. Ganz einfach: Je öfter man mitgeht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit zu verlieren.

4. Die Brechstange

Wenn wirklich gar nichts geht, versucht man es oft mit der Brechstange. Wenn man emotional und nicht nüchtern überlegt spielt, kann man mittel- und langfristig nicht gewinnen. Nehmen Sie sich dann eine kurze Auszeit zum Beruhigen. Ich trinke dann meist einen Kaffee!

5. Vielfältig spielen

Unberechenbarkeit ist wichtig, um dem Gegner keine Angriffsfläche zu bieten. Ein Wechsel zwischen aggressivem und defensivem Spiel muss den Gegebenheiten der Spielsituationen und der Einschätzung der Gegner entsprechen.

6. Small-, Big Blind oder Dealer

Bedenken Sie die Möglichkeit eines Bets, wenn Sie den Blind bringen mussten. Oft kann man hier die bereits bezahlten Einsätze der Gegner „abcashen“, da diese eine starke Hand Ihrerseits vermuten. Diese aggressive und gefährliche Spielweise setze ich immer wieder gerne ein. Man muss aber dann auch so frei sein, nach dem Flop aussteigen zu können und die Jetons/Geld zu verlieren. Wenn man Dealer ist kann man die Vorgehensweise seiner Gegner beobachten bevor man selber an der Reihe ist.

7. Die Gegner am Tisch

Ich persönlich halte nicht viel vom Studieren der Gegner am Tisch, da man meistens bei kleineren Turnieren sowieso nur mit Spielern wie „Du und Ich“ spielt. Mimik und Gestik für eine gute oder schlechte Hand ist hierbei sehr schlecht möglich. Mir ist es bislang noch sehr selten geglückt. Deswegen vertraue ich mehr auf mein „Bauch-Gefühl“. Bei Online Turnieren ist es eh nicht möglich. Auch die Möglichkeit des Wechsels vom aggressiven zum defensiven Spiel und umgekehrt kann Gegner verunsichern Ihre Hand einzuschätzen. Reaktionen und Körpersprachen der Gegner sollte man trotzdem immer bewusst studieren.

8. Setzen und Bluffen

Möglichkeiten der Spielerfassung gibt es einige. Dazu gehören das „Re-Raise“, "Check-Raise" und das „defensive Bet“. Unter „Re-Raise“ versteht man das nochmalige Erhöhen, egal in welcher Setzrunde. Dadurch kann ich die Stärke der gegnerischen Hände beurteilen. Ein „defensive Bet“ ist erst mal das „schieben“ bei einer Setzrunde um eventuelle spätere Erhöhungen auszuschließen. „Check-Raise“: Zuerst checken, um dann wenn jemand etwas setzt, selbst zu erhöhen. Eine beliebte Taktik um den Pot zu erhöhen. Natürlich auch als Bluff verwendbar.Verteufelt wird es, wenn zu diesen Setzstrategien noch das Bluffen der Pokerspieler hinzu kommt. Wie sooft im Leben muss man einen Mittelweg finden. Bluffen kann sehr viele Jetons kosten, die Möglichkeit eines Jetonsgewinns sinkt mit der Anzahl der Gegner in dieser Runde. Soll heissen: Je mehr Spieler, desto weniger Chancen hat man auf den Potgewinn. Die Relation des Bluffens zum Gewinn bzw. zum Verlust sollten Sie sich immer vor Augen halten.

9. Geduld

Nehmen Sie sich Zeit zum Überlegen. Versuchen Sie souverän und cool Ihre Einsätze zu platzieren.

10. Wer sitzt immer im Finale

Erfahrungen und Mathematik sind die wichtigsten Eckpfeiler für den Pokererfolg. Glück ist wirklich sekundär. Die Finalisten bei den World Series of Poker (WSOP) sind nämlich fast immer die selben Pokerspieler. (Das selbe gilt auch beim Schafkopfen!)

Teilen Sie uns Ihre Pokertipps, Ihre Favoriten, Ihre Erlebnisse mit. Ich nehme diese dann hier gerne mit auf.

 

Poker-Turnier!

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